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"Ich glaube nicht an Schicksal.
Jeder, der etwas auf sich hält, wird sich irgendwann die Fragen stellen: "Wer bin ich?" und: "Worauf kommt es an?"
Ich bin Lieutenant-Colonel Tyrus Cassius McQueen. Aber ich weiß nicht, wer ich bin. Die Antwort, das spüre ich, ist nah. Der alles entscheidende, vielleicht letzte, Augenblick steht bevor.
Jeder - jeder Einzelne - spürt, wann dieser Moment in seinem Leben gekommen ist. Weg zu sehen ist leicht. Ihn zu ignorieren garantiert das Überleben. Aber für das Leben wäre es eine Beleidigung. Denn es gibt keine Rettung - keine zweite Chance.
Nach dem Tod kommt Nichts. Nur Dunkelheit - und Kälte.
In dem Moment, als seine Existenz offiziell bestätigt wurde, sah ich mein ganzes Leben, jeden einzelnen Atemzug, in erschreckender Klarheit vor mir.
Er ist immer noch da Draußen und schickt unsere Männer und Frauen an jenen dunklen, kalten Ort, und Nichts - absolut Nichts - wird ihn aufhalten, bis ich dem entscheidenden Moment ins Auge sehe."


14-Transporter

Mit einem Militärtransporter wird der mächtige AEROTECH-Mitarbeiter Howard Sewell an Bord des Trägerschlachtschiffs SARATOGA gebracht. In dessen Gepäck befindet sich ein lebendes Erz, das die Menschen von Kazbek, einem Mond der den Planet Cerrus umkreist, in einer Mine der außerirdischen Chigs sichergestellt haben. Darum wird Sewell bei seiner Ankunft von schwer bewaffneten Marines begleitet. Unbemerkt ist dabei auch ein Spion mit an Bord gekommen.

14-Sewell

Sewell wird von seiner Eskorte zu einem Konferenzraum geleitet, in dem er auf ranghohe Vertreter des Militärs trifft, darunter Commodore Glen van Ross und Lieutenant-Colonel Tyrus Cassius McQueen. Howard Sewell erklärt den Militärs die besonderen Eigenschaften des lebenden Minerals und weist im weiteren Verlauf der Besprechung darauf hin, dass das Mineral das Eigentum von AEROTECH sei.

14-Mineral

Bei AEROTECH hat man herausgefunden, dass der neue Angriffsjäger der Chigs mit einem Treibstoff, der aus diesem Mineral gewonnen wird, betrieben wird. Den Militärs ist klar, dass sie selbst keine Zeit haben um einen eigenen Jäger, basierend auf einer Technik die dieses Mineral verwenden kann, zu entwickeln. Die Zeit reicht, nach Ansicht von Sewell, jedoch aus, um einen Raketensprengkopf mit einer Technik zu versehen die dieses Mineral, das firmenintern bei AEROTECH als "Sewell-Kraftstoff" bezeichnet wird, verwendet.

Den Verantwortlichen an Bord ist bewusst, dass die Operation ROUNDHAMMER durch das Erscheinen des neuen Angriffsjägers der Chigs gefährdet ist. Solange dieser übermächtige Gegner nicht ausgeschaltet ist, ist an eine Fortsetzung der Offensive, im Krieg gegen die Chigs gar nicht zu denken.

14-Militärs2
14-Sewell erklärt

Desweiteren gibt Sewell Auskunft darüber, dass das Verfahren, das der Jäger des Chig-Piloten, der, wegen seiner vielen Abschüsse, nur "Chiggy von Richthofen" genannt wird, nutzt, erst kürzlich entwickelt worden ist, und dass es deshalb bisher auch nur einen "Roten Baron" gibt. Sewell fordert die Militärs auf, einen Plan zu entwickeln, wie man eine Rakete, mit dem organischen Mineral als Sprengstoff, erfolgreich gegen den übermächtigen Jäger-Prototyp der Chigs zum Einsatz bringen kann.

14-Kicker

Indes vertreiben sich die Piloten der 58. Staffel die Zeit in der Offiziersmesse. West und Damphousse spielen am Kicker-Tisch gegen Hawkes und Wang. Dabei stellt sich heraus, dass Cooper Hawkes absolut kein Talent für dieses Spiel hat.

Zur selben Zeit sitzen Captain Vansen und Lieutenant Kelly Winslow abseits an einem der Tische und unterhalten sich. Winslow beklagt sich darüber, dass sie in der letzten Zeit keinen Sexualpartner an Bord gefunden hat, und wie sehr es ihr fehlen würde, keinen Sex zu haben. Vansen ihrerseits erklärt, dass Sex momentan das Letzte ist, das ihr fehlen würde. Beide Frauen beobachten, wie McQueen die Messe betritt. Dabei gibt Winslow unumwunden zu, dass sie romantische Gefühle für den Commander hegt.

14-McQueen Messe
14-Vansen und Winslow

Eindringlich weist Vansen ihre Kameradin darauf hin, dass sich McQueen, da er ihr Kommandierender Offizier ist, sich nicht mit ihr einlassen darf. Sie ist zudem davon überzeugt, dass das Corps das Einzige ist, was dem In-Vitro etwas bedeutet. Doch Winslow ist entschlossen die Gelegenheit zu einem Annäherungsversuch zu nutzen, wobei Vansen den schwachen Versuch unternimmt, die Kameradin davon abzuhalten. Winslow lässt sich jedoch nicht beirren und schreitet langsam zum Tresen der Bar hinüber.

14-KellyundMcQueen1

Kelly Anne Winslow setzt sich zunächst etwas entfernt von Lieutenant-Colonel McQueen an den Tresen und stellt ihm einige unverfängliche Fragen. Als sie, nach einer Weile, zögerlich eine Unterhaltung mit ihm in Gang gebracht hat, setzt sie sich neben ihn und bietet ihm schließlich, mehr oder weniger unverblümt an, am morgigen Tag, mit ihr die Schwerelosigkeitskammer zu besuchen. Bevor McQueen auf dieses Angebot eingehen kann, kommt es am Kickertisch zu einem Streit, weil Cooper Hawkes permanent verliert.

14-McQueen faltet zusammen

Sein Kamerad Paul Wang erklärt Cooper, dass er ausgewechselt wird, und er ruft solopp zu seinem Kommandierenden Offizier hinüber, er würde einen "Kerl" benötigen, der für Hawkes einspringt. McQueen, der sich bis zu diesem Zeitpunkt beherrscht hat, platzt der Kragen. Er marschiert zu Wang und putzt ihn wegen seiner Wortwahl herunter. Außerdem stellt er dabei heraus, dass er nicht an Bord der SARATOGA ist um Freundschaften zu schließen. Mit einem Blick zu Winslow ergänzt er, dass er dabei auch ganz sicher niemand ist, den man in einer Bar aufreißt. Danach rauscht er wütend aus der Messe. Kelly wird dabei klar, dass ihr Verhalten absolut unangemessen gewesen ist.

14-Ilias

Später hält sich McQueen in seinem Quartier auf, hört Musik von Ludwig van Beethoven und rezitiert dabei aus der Ilias von Homer. Dabei nimmt er auf den Konflikt zuwischen Achilles und Hektor - dem Hundertfachen Krieger - Bezug. Dabei wird McQueen die Parallelität dieses Konflikts, mit seinem eigenen unversöhnlichen Hass auf "Chiggy von Richthofen" bewusst. Dabei entwickelt er einen Einsatzplan, um diesen schier übermächtig scheinenden Feind-Piloten aus der Reserve zu locken und, mit Hilfe der Sewell-Rakete, zu vernichten.

McQueens Vorgesetzte hören sich den verwegenen Plan des CAG an und entscheiden sich für dessen Ausführung. Im Zuge dieser Entscheidung bittet McQueen darum, dass er zum Pilot des Jägers bestimmt werden soll, der mit der Rakete den Angriff auf den Feindjäger durchführt. Commodore Ross weist ihn dabei darauf hin, dass er immer noch Flugverbot hat, weil er, seit der Schlacht über der Erde, ein Innenohrimplantat benötigt, das er wegen eines gefechtsbedingten Schadens am Gleichgewichtsnerv benötigt.

14-McQueen Admiral

McQueen ist für diese Mission sogar bereit, sich das Implantat entfernen zu lassen, doch Ross kontert erneut, mit dem Hinweis, auf die gesundheitlichen Folgen einer solchen Entfernung. Doch McQueen lässt sich nicht von seinem Vorhaben abbringen. Er ringt dem Admiral der Flotte das Versprechen ab, dass man ihn für den Einsatz, als Pilot des Angriffsjägers, berücksichtigen wird, wenn er sich das Implantat entfernen lässt, und er nachweisen kann, vom medizinisch Standpunkt aus gesehen, dazu in der Lage zu sein, den Einsatz durchführen zu können.

14-Sewell Sprengkopf

Inzwischen hat sich ein Team von Ingenieuren, um Howard Sewell, damit beschäftigt, die Trägerrakete für den Sprengkopf, mit raffiniertem Sewell-Kraftstoff, zu konstruieren. Sewell selbst kommt dazu, als der Sprengkopf selbst in die Rakete eingesetzt werden soll. Das Ganze findet unter einer Atmosphäre mit erhöhtem Sauerstoffgehalt statt. Dies beschleunigt die Raffination des Kraftstoffs. Beim Einkoppeln des Sprengkopfes in den Raketenkörper entsteht dabei ein Zündfunke, der zu einem verheerenden Brand im Labor führt. Durch den erhöhten Sauerstoffanteil greift es rasend schnell um sich und die im Labor eingeschlossenen Männer, unter ihnen Sewell verbrennen.

Eine Expertin des Brandbekämpfungs-Teams der SARATOGA stellt später fest, dass es sich bei dem Laborbrand um Sabotage gehandelt hat. Dabei stellt sie deutlich heraus, dass es noch immer Jemand an Bord geben muss, der diese Sabotage vorgenommen hat.

14-Kelly bei McQueen

Nach Beendigung ihres Dienstes, begibt sich Kelly Winslow, später an demselben Abend, zum Quartier von McQueen. Sie klopft mehrmals gegen die Tür des Quartiers, bis McQueen, der so laut Musik hört, dass sie bis auf den Gang zu hören ist, durch die geschlossene Tür fragt, wer dort ist, und die Frau schließlich herein ruft. Mit Herzklopfen betritt Winslow das Innere des Quartiers und spricht ihren Kommandierenden Offizier, der mit dem Rücken zu ihr steht, an.

Nachdem McQueen die Musik abgestellt hat, erläutert die Pilotin, dass sie sich, für ihr Verhalten ihm gegenüber, am Vortag, entschuldigen möchte. Dabei stellt sie deutlich klar, dass sie McQueen keinesfalls beleidigen, oder in seiner Ehre kränken, wollte, und dass es ihr leid tut. Und dass sie den höchsten Respekt für ihn empfindet.

14-Wer bin ich

McQueen nimmt schließlich ihre Entschuldigung an, und als Winslow keinerlei Anstalten macht, gleich wieder zu gehen, erkundigt sich McQueen bei ihr, ob es sonst noch etwas gibt. Winslow nutzt diese Chance um ihn darauf anzusprechen, dass er an Bord im Grunde keine Person hat, der er sich anvertrauen kann, und sie hofft dabei, dass sich McQueen ihr gegenüber öffnen wird. Obwohl Winslow nicht wirklich damit gerechnet hat, vertraut sich McQueen ihr überraschend an und erzählt ihr aus seiner Vergangenheit. Als er noch verheiratet gewesen war. Dabei scheint McQueen beinahe erleichtert zu sein, endlich mit einem Menschen darüber reden zu können. Schließlich dreht ihr McQueen wieder den Rücken zu und bedankt sich, mit dienstlichem Tonfall in der Stimme, für die Entschuldigung und, bevor sie das Quartier verlassen kann, auch für die Anteilnahme. Nachdem sie fort ist, blickt McQueen auf einen Ausdruck des neuen Feindjägers und schreibt auf das Bild: "Wer bin ich?"

14-Rakete scharf

Inzwischen ist die Sewell-Rakete, trotz des tragischen Zwischenfalls, in einem anderen Labor auf der SARATOGA, fertiggestellt worden. Gleichzeitig stellt einer der Operators, auf der Brücke der SARATOGA, ein unbefugtes Eindringen in die Belüftungsschächte des 14. Zwischendecks, unweit des betreffenden Labors, fest. Commodore Ross lässt daraufhin auf dem Träger Alarm geben. Inzwischen stellen die beiden Techniker, die im Forschungslabor die Rakete fertigstellen fest, dass etwas nicht stimmt. Gleich darauf wird der Sprengkopf der Rakete, per Funk, scharf gemacht.

14-Rakete Armed

Die von Ross alarmierten Marines eilen indessen auf den vermutlichen Aufenthaltsort des Saboteurs, der den Raketen-Sprengkopf scharf gemacht hat, zu. Doch der Eindringling entfernt sich bereits wieder, in Richtung der Mannschaftsquartiere. Verzweifelt stellen die Techniker im Labor fest, dass mit dem Scharfmachen gleichzeitig die Steuerung der Rakete deaktiviert worden ist. Sie kommen zu dem Schluss, dass sie zum Entschärfen den Sender benötigen, der den Sprengkopf aktiviert hat.

14-Marines im Hangar

Der Eindringling verschwindet von den Sensoren, doch Cooper Hawkes, der wie seine Kameraden von den Wildcards versucht, den Spion aufzuspüren, entdeckt ihn, durch eine der Sichtluken zum Seitenhangarbereich. Ross lässt daraufhin den Transporter in den Innenhangar hinunter fahren und das Deckenschott des Hangars schließen. Nachdem der Druckausgleich im Hangar erfolgt ist, nähern sich die Wildcards vorsichtig dem Seitenschott des Lademoduls, um den Transporter zu betreten.

14-Tote Piloten

Unmittelbar nach dem Öffnen des Seitenschotts wirft Vansen eine Blendgranate ins Innere des Moduls. Gleich darauf stürmt sie mit ihren Kameraden ins Innere, auf der Suche nach dem Saboteur. Sich gegenseitig Deckung gebend durchsuchen die Marines alle möglichen Verstecke an Bord. Zuletzt stürmen West und Vansen das Cockpit der Maschine, doch dort finden sie nur die beiden, durch Kopfschüsse getöteten, Piloten des Transporters.

14-EL01

An Bord der SARATOGA wird die Lage mittlerweile kritisch, da der Sprengkopf droht, in weniger als einer Minute, zu explodieren. An Bord des Transporters wollen die Wildcards ihre Suche bereits erfolglos abbrechen, als Vansen auf eine Bodenluke tritt, die ein verdächtiges Geräusch von sich gibt. Die Marines öffnen die Luke und finden einen Silikant des Typs Elroy EL, mitsamt dem Sender, der die Rakete deaktivieren kann. Vansen nimmt den Sender schnell an sich und deaktiviert den Sprengkopf der Rakete, im letzten Augenblick.

14-EL McQueen

Später, beim Verhör weist der gefangene Silikant auf seine Rechte hin und verlangt einen Anwalt. Obwohl die Beweise gegen ihn erdrückend sind, behauptet die Elroy EL-Einheit, man würde ihm etwas unterschieben wollen, und dass er unschuldig ist. McQueen macht dem Silikant klar, dass er auf die Bestimmungen zur Behandlung von Lebensformen künstlicher Intelligenz pfeift, und dass er bereit ist, beim Verhör bis zum Äußersten zu gehen. Er befiehlt Paul Wang, der mit ihm das Verhör führt, den Raum zu verlassen, bevor er mit einem Messer den Silikant stückweise auseinander nimmt, bis er die Information erhält, dass "Chiggy von Richthofen" beim Vierten Planet des Achilles-Systems stationiert ist.

14-Implantat

Direkt im Anschluss an dieses Verhör lässt sich McQueen das
ReHa-Implantat aus dem Bereich seines Innenohrs entfernen, um sein Vorhaben, gegen den Gegner, von dem nun bekannt ist wo man ihn finden kann, anzutreten. Nach der Operation hat McQueen jedoch Mühe überhaupt aufrecht zu stehen, doch er beißt sich durch und versucht, so gut es geht, sein normales Fitness-Training durchzuführen. Dabei wird jedoch offensichtlich, dass er Probleme mit der Koordinierung seiner Bewegungsabläufe hat.

14-Besprechung

Bald danach findet die Einsatzbesprechung für den Einsatz gegen "Chiggy von Richthofen" statt. Die Wildcards sollen ihn, da McQueen noch körperliche Defizite aufweist, unter der Führung von Colonel Schrader, den Einsatz, etwa 240 MSK vom Standpunkt der SARATUGA entfernt, durchführen. Obwohl McQueen mittlerweile die Erlaubnis des Fliegerarztes hat, wieder eine Jagdmaschine zu fliegen. Doch Ross ist klar, dass McQueen noch Zeit braucht, um vollständig zu genesen, und darum untersagt er dem Lieutenant-Colonel, dass er diesen Einsatz führt.

14-Ty Kelly

Es ist schließlich Lieutenant Winslow, die McQueen daran erinnert, dass er sich nur zu fragen hat, ob sein Zustand die Mission, oder die gesamte Staffel in Gefahr bringen würde. Und dass er die Antwort, ihrer Meinung nach, kennen würde. McQueen kann sich der Logik ihrer Argumente nicht verschließen, und gibt daher sein Aufbegehren, gegen die Entscheidung des Commodore, auf. Dabei sehen sich McQueen und Winslow für einen langen Moment stumm in die Augen. Mit gemischten Gefühlen beobachtet der CAG anschließend den Abflug der Staffel, von Bord der SARATOGA aus.

14-Monitor

In geschlossener Formation halten die Wildcards, unter Vansens Führung, als sie das Achilles-System erreichen, Kurs auf den vierten Planet des Systems. Dabei folgt Schrader ein Stück nach Achtern versetzt den Piloten, die den Köder für den Feindpilot spielen. Schließlich ist es Vanessa Damphousse, die eine leichte Verzerrung auf ihrem Scanner registriert. Gleich darauf bestätigt Cooper Hawkes diesen Vorgang, den jetzt auch er kurzzeitig beobachten kann. Der Feind ist ganz in der Nähe.

Nur Sekunden später taucht der gesuchte Feindjäger vollkommen überraschend vor der Formation auf. Er durchbricht die Formation der Wildcards und hält direkten Kurs auf Schraders Maschine. Noch bevor der Colonel reagieren kann feuert der Chig und vernichtet Schraders Maschine.

14-Cockpit zerstoert
14-Todesangst

Die Rakete, die Schrader noch aktivieren kann explodiert dabei in einer gewaltigen Energieorgie, die den Jäger von Kelly Winslow in Mitleidenschaft zieht. Von den beiden Triebwerken ihrer Maschine funktioniert nur noch das an Backbord und sie wird darum ihren Verfolger nicht los. Gerade noch rechtzeitig, bevor "Chiggy von Richthofen" Winslows Jäger vernichtet, kann sie das Cockpit absprengen. Doch das bringt ihr nicht viel, da der Feindjäger ihr Cockpit umkreist und ins Visier nimmt. Zu weit entfernt um eingreifen zu können, müssen die übrigen Wildcards miterleben, wie der Chig auf das hilflos im All treibende Cockpit feuert, und ihre Kameradin in einer grellen Explosion stirbt.

14-Angriest Angel

An Bord der SARATOGA erhält McQueen die Nachricht vom Tod der Pilotin, und ohnmächtiger Zorn erfüllt ihn. Kurz nach der Rückkehr der restlichen Piloten der 58. Staffel findet an Bord des Trägers die Beisetzungsprozedur für Kelly Winslow statt. Während die Wildcards ihre Ausgehuniform für diesen Anlass anziehen, und sich auf den Weg zu den Trauerfeierlichkeiten machen, holt McQueen seine Armee-Kiste unter dem Bett hervor, in dem er seine Uniform aufbewahrt hat, die er während seiner Zugehörigkeit zu den Angry Angels getragen hat. Fest entschlossen den Tod der Pilotin, der er als Einzige einen kleinen Einblick in sein Privatleben gegeben hat, zu rächen.

14-Galauniform

Auf dem Weg zum Hangar begegnet McQueen den Wildcards, Ross und dem Bord-Kaplan, die sich dem Hangarbereich aus der entgegengesetzten Richtung nähern. Als Ross unwillig auf McQueen zu schreitet, fragt der Lieutenant-Colonel, was der Commodore denn erwartet habe. Ross will den CAG auch diesmal zurückhalten, doch er weiß, dass dieses Unterfangen hoffnungslos ist. Darum gibt er McQueen stillschweigend seinen Segen. Bevor McQueen in das Cockpit seines Jägers steigen kann, fordert ihn der Kaplan dazu auf, seinen Frieden mit dem Schöpfer zu machen.

McQueen erwidert zynisch, dass sein Schöpfer "irgend so ein Knilch" im weißen Kittel, mit einer Pipette und einer Petrischale gewesen ist, und erkundigt sich beim Kaplan, warum er mit dem seinen Frieden machen soll. Der Kaplan hält dem In-Vitro entgegen, dass alle Lebewesen mit ihrem Schöpfer ins Reine kommen müssen.

14Kaplan McQueen
14-McQueen fliegt

Daraufhin tritt McQueen zum Kaplan und meint, dass der Schöpfer vermutlich gerade nicht so gut auf ihn zu sprechen ist, denn er würde wohl wissen, dass McQueen beabsichtigt, in einen der Jäger zu steigen, um eines seiner Geschöpfe aus dem Universum zu befördern. Und dass, nachdem er das getan hat, er an Bord der SARATOGA den Tod des Chigs feiern wird, mit einer Flasche Scotch, als sei es das Blut des Gegners. Danach begibt sich McQueen in seinen Jäger und startet hinaus ins All, um den Gegner, der Winslow getötet hat, zu stellen. Gleich nach dem Start deaktiviert er die Funkverbindung zur SARATOGA und spielt dafür die 3. Sinfonie von Ludwig van Beethoven "Eroica" ab.

Zeitgleich beginnt an Bord des Trägerschlachtschiffs, mit den angetretenen Kameraden und dem Ehrenkommando, die Trauerfeier für Winslow. Indes erreicht McQueen den Patrouillen-Sektor des Gegners und kann den Feind ausfindig machen.

14-Beerdigung
14-Dogfight

Beide Piloten halten direkten Kollisionskurs auf einander, und im Moment, als sie aufeinander das Feuer eröffnen, wird an Bord der SARATOGA der Ehrensalut für Winslow geschossen, wobei McQueen das Gefühl hat, diesen Moment förmlich mitzuerleben. Im All entbrennt ein mit aller Härte und Finesse geführter Zweikampf, in dem beide Piloten ihre Körper und Maschinen, bis an die Grenzen des Machbaren belasten. Minutenlang wogt der Kampf wild hin und her, doch dann macht der Feind einen winzigen Fehler, und McQueen nutzt die Gelegenheit, den Feind mit vier Raketen, auf kurze Distanz, abzuschießen.

14-Tubus

An Bord der SARATOGA wird der Sarg für Kelly Winslow in jenem Moment ins All geschossen, als sich McQueen dem Träger nähert um sich einzuschleusen. Es kommt zu einer letzten, kurzen Begegnung im All. Auf dem Hangardeck angekommen verlässt der In-Vitro, sichtlich benommen vom harten Raumgefecht, und aus dem rechten Ohr blutend, das Cockpit seines Jägers. Er wird dort bereits von den übrigen Wildcards erwartet, die ihn stumm ansehen.

14-Wer war sie

Nicht gewillt irgendetwas zu sagen, stapft der Lieutenant-Colonel wortlos an seinen Piloten vorbei, um das zu tun, was er dem Kaplan geschworen hat. Mit einer Flasche Scotch auf den Tod des Chigs zu trinken. Dabei wird ihm bewusst, dass er jetzt zwar mit Sicherheit weiß, wer er ist, aber nicht worauf es ankommt - und dass die Frage bleibt, wer er war, und wer sie war, und warum das Alles. Damit hebt er sein Glas in Richtung der Sichtluke, durch die ihn die Sterne anfunkeln, und trinkt im stillen Gedenken an die gefallene Kameradin und Untergebene, Kelly Anne Winslow, der er, während des Gefechtes mit "Chiggy von Richthofen", den Abschuss des Feindes gewidmet hat.


Zitate

(Als Commodore Ross versucht, McQueen vom Duell mit "Chiggy von Richthofen" abzuhalten)
Glen van Ross: "Wenn Sie denken, dass ich zu Ihrer Beerdigung komme, sind Sie schief gewickelt, Ty."
Tyrus McQueen: "Ich denke schon, Sir. Aber darüber reden wir, wenn ich wieder zurück bin."

(Als sich McQueen zu seinem Jäger begeben will)
Bordkaplan: "Colonel McQueen: Machen Sie Ihren Frieden mit dem Schöpfer!"
McQueen: "Mein Schöpfer war irgend so ein Knilch im weißen Kittel, mit einer Pipette und ´ner Petrischale. Wozu sollte ich mit DEM meinen Frieden machen?"

(Nach dem Tod von "Chiggy von Richthofen")
McQueen: "Ich weiß zwar jetzt mit Sicherheit wer ich bin, aber nicht, worauf es ankommt. Bleibt nur noch die Frage: Wer war ER? Und wer war SIE? Und warum das Alles?"


Musik

Bei der Musik, die Lieutenant-Colonel McQueen hört, handelt es sich um:
Die 3. Sinfonie in Es-Dur, op. 55, mit dem Beinamen "Eroica" (Heroische Sinfonie).
Sie stammt von Ludwig van Beethoven und ist in den Jahren 1802 bis 1803 entstanden.


Anmerkungen

  • Lieutenant-Colonel McQueen besitzt eine Ausgabe der Ilias, von Homer. Während McQueen den Plan zum Angriff auf "Chiggy von Richthofen" entwickelt rezitiert er in Gedanken daraus.
    Wobei der Konflikt zwischen Achilles und Hektor, und Achilles´ Hass auf Hektor, eine starke Parallele zum Hass von McQueen auf "Chiggy von Richthofen" aufweist.
  • Das Sternensystem, in dem "Chiggy von Richthofen" stationiert ist, heißt Achilles-System.