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Um 2047 hat ein Programmierer, Doktor Ken Stranahan, für Silicatronics gearbeitet, der für die Weiterentwicklung des Zentralprozessors der künstlichen Lebensformen, kurz Silikanten genannt, verantwortlich gewesen ist. Ursprünglich als Arbeits-Computer mit humanoider Form entwickelt, ist es ihnen verboten gewesen, eigene Gedanken zu entwickeln. Ihre Intelligenz ist bis zu diesem Zeitpunkt rein erlernt gewesen.

Stranahan hat zu seiner Zeit als Genie gegolten. Als er es leid geworden ist, dass nur sein Chef die Lorbeeren für seinen Erfindungsreichtum eingeheimst hat, schleust Stranahan einen Virus in die Programmierung der Silikanten ein. Der hauptsächliche Befehl darin hat schlicht gelautet: "Geh ein Risiko ein". Schlussendlich ist durch diesen Befehl in der Programmierung der Silikanten, der anschließende, zehn Jahre andauernde, Silikanten-Krieg ausgelöst worden.

Der, für die Silikanten, revolutionäre Gedanke, ein Risiko einzugehen, ist im Anschluss für sie zu einer Art Religion geworden. Nur diesen Gedanken akzeptieren sie, neben sich selbst, noch. Sie haben schnell gelernt, gegen ihre menschlichen Erbauer aufzubegehren. Zwar kennen sie keine Gefühle, wissen aber, wie man sie gegen Menschen am besten einsetzen kann.

Nachdem die Menschen weitgehend die Oberhand in diesem Krieg gewonnen haben, gehen die überlebenden Silikanten ein letztes Risiko ein. Sie kapern um 2057 einige Raumschiffe und fliehen in die Tiefen des Weltalls. Damit ist der Silikanten-Krieg auf der Erde beendet.